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Gedichte . Über das Herz 1 - / Gedichte Herz


Der Entherzte

Wohlgerüstet war ich kommen:
Siegesgewiß, doch wie zum Scherz
Hat ein Blick mein Herz genommen -
Wer kann kämpfen ohne Herz?

So vom Augenblick - geschlagen
Kniet' ich Armer vor ihr hin,
Hatt' kein Herz nun, ihr zu sagen,
Daß ich ihr Entherzter bin.

Joseph Freiherr von Eichendorff



Rühret nicht daran

Wo still ein Herz von Liebe glüht,
O rühret, rühret nicht daran!
Den Gottesfunken löscht nicht aus -
Fürwahr, es ist nicht wohlgetan!

Wenn's irgend auf dem Erdenrund
Ein unentweihtes Plätzchen gibt,
So ist's ein junges Menschenherz,
Das fromm zum erstenmale liebt.

O gönnet ihm den Frühlingstraum,
In dem's voll ros'gen Blüten steht!
Ihr wißt nicht, welch ein Paradies
Mit diesem Traum verloren geht.

Es brach schon manch ein starkes Herz,
Da man sein Lieben ihm entriß,
Und manches duldend wandte sich
Und ward voll Haß und Finsternis;

Und manches, das sich blutend schloß,
Schrie laut nach Luft in seiner Not
Und warf sich in den Staub der Welt;
Der schöne Gott in ihm war tot.

Dann weint ihr wohl und klagt euch an,
Doch keine Träne heißer Reu'
Macht eine welke Rose blühn,
Erweckt ein totes Herz aufs neu'.

Emanuel Geibel
Trost im Winkel

Laß es gehen, Herz, laß dich treiben,
Alles hat hier seine Bahn,
Wenig gilt hier: Mitgetan,
Alles gilt: Im Strome bleiben.

Ist es dir bestimmt zu wohnen,
Wo die Schönheit Ruhe gibt,
Wirst du, wie du bist, geliebt, -
Liebe schenkt sich, ist kein Lohnen.

Laß es gehen, Herz, laß dich treiben,
Spare dir des Zweifels Qual,
Und du findest doch einmal
Einen Herd, beglückt zu bleiben.

Otto Julius Bierbaum



Der Kristall

Hab einen Kristall mir gefunden.
Wie Frauen zum Spiegel sich biegen
Und über den Spiegeln gern liegen,
Entfliegen mir schauend die Stunden.
Seh in dem Kristall alle Zeiten,
Das Leben in Meilen und Breiten.
Kristall ist mein Herz, das sich klärte
Durch Liebe, die blind in ihm gärte.

Max Dauthendey


















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